Text 9. Unterschiedliche Markte




Es gibt unterschiedliche Märkte: Immobilienmarkt, Wohnungsmarkt, Baumarkt, Automarkt, Tiermarkt, Hobby– und Freizeitmarkt, Stellenmarkt usw.

Auf diesen Märkten treffen Angebot und Nachfrage in unterschiedlichen Wirtschfatsbereichen zusammen. Märkte können daher nach unterschiedichen Gesichtspunkteneingeteiltwerden, z.B.inGütermärkteundDienstleistungsmärkte. Innerhalb dieser groben Untergliederung können dann viele Einzelmärkte unterschieden werden. Das ist für den Verbraucher vorteilhaft: er kann sich mit seinem Kaufwunsch direkt an den speziellen Markt wenden, auf dem angeboten wird, was er benötigt.

Der Gütermarkt wird in den Investitions– und Konsumgütermarkt eingeteilt.

Auf dem Investitionsgütermarkt werden Güter gehandelt, die von Unternehmen zur Herstellung anderer Güter gebraucht werden. Sie werden in den Herstellungsprozess eingebracht (investiert), z. B. Maschinen, Werkzeuge, aber auch gewerbliche Grundstücke. Sie werden auf dem Maschinenmarkt, Werkzeugmarkt oder Grundstückmarkt angeboten.

Auf dem Konsumgütermarkt werden Güter angeboten, die von den privaten Haushalten für den Endverbrauch nachgefragt werden. Nach Art der gehandelten Güter gibt es Einzelmärkte, z. B. Automarkt, Möbelmarkt oder Waschmaschinenmarkt.

Märkte unterscheiden sich nicht nur nach der Art des Angebots. Auch die räumliche Ausdehnung von Märkten ist unterschiedlich. Das hängt von ihrem Einzugs – und Einflussbereich ab. So treffen auf einem regionalen Markt (z. B. einem Wochenmarkt) meistens nur Anbieter und Nachfrager aus der näheren Umgebung zusammen. Auf dem Weltmarkt dagegen treten Verkäufer und Käufer aus vielen Ländern auf. Man kann also den Weltmarkt, amerikanischen, europäischen, asiatischen Markt, den Markt der Bundesrepublik Deutschland, den Markt von Russland usw. unterscheiden.

der Einzelmarkt – зд. специализированный рынок.


Text 10. Markt – Preis und Preisbildung

Unter einem Markt versteht man den Ort des regelmäßigen Zusmmentreffens von Angebot und Nachfrage. Ein echter Markt bietet Alternativen (= Wahl), für beide Marktseiten: für den Kaufer (= Konsumenten) besteht die Möglichkeit, unter mehreren Angeboten auszuwählen; der Verkaufer (Produzent) hat Güter anzubieten und dabei den größtmöglichen Nutzen zu suchen. Auf einem echten Markt herrscht Wettbewerb, Konkurrenz.

Arten der Märkte


Die Märkte unterscheiden sich folgenderweise.

Gliederung der Märkte

Es gibt auch Märkte, die homogen (vollkommene Märkte) und solche, die heterogen sind (unvollkommene Märkte), wo die vollkommenen Märkte die Ausnahme und die unvollkommenen die Regel sind. Auf homogenen Märkten werden vollkommen einheitliche Güter gehandelt, auf heterogenen Märkten Güter, die sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Auf den ersteren werden z. B. Edelmetalle, Effekten, auf den letzteren z. B. verschiedene Biersorten, Automobile verschiedener Hersteller gehandelt. Für einen vollkommenen Markt muss vor allem folgende Voraussetzung (= Prämisse) gelten: Abwesenheit sachlicher Vorzüge. Die vollkommen gleichartigen Güter dürfen keine Unterschiede in Qualität, Farbe, Abmessung, Geschmack usw. (z.B. Banknoten, Pfandbriefe eines Kreditinstituts, Baumwolle eines bestimmten Standards). Wenn es um die Preisbildung auf unvollkommenen Märkten geht, so heißt es, dass die persönliche Meinung der Kunden auch eine erhebliche Rolle spielt, obwohl die angebotenen Güter objektiv gleichwertig sind. (Beispiel: Eine Gruppe von Bierliebhabern "schwört" auf das "Gänsebier", die andere auf das "Felsenbier". In diesem Falle besitzen die beiden Bierhersteller "ein Meinungsmonopol", das ihnen gestattet, für ihre Biere unterschiedliche Preise zu verlangen).



Preis und Preisbildung

Allgemein versteht man unter Preis den Warenpreis. Preis ist der Gegenwert für Güter und Dienstleistungen. Bei geringem Angebot und großer Nachfrage steigt die Ware im Wert und deshalb auch im Preis. Jedes Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage bezeichnet man als Markt. Angebot sind alle zum Verkauf bereitgestellten Güter, Nachfrage – alle zum Kauf begehrten Güter. Die Nachfrage ist abhängig vom Kaufwillen und der Kaufkraft. Der Gleichgewichtspreis räumt den Markt. Entspricht das Angebot der Nachfrage, bildet sich ein ausgeglichener Preis. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, steigt der Preis. Ist das Angebot größer als die Nachfrage, sinkt der Preis. Der Preis regelt die Produktion. Der Preis schaltet Leistungsschwache (Nachfrager und Anbieter) aus. Man spricht von der Ausschaltungsfunktion des Preises. Der Preis zeigt die Wirtschaftslage an und bestimmt die Allokation der Produktionsfaktoren (Allokation = Verteilung).

homogen – однородный, гомогенный, heterogen – неоднородный, гетерогенный, es geht um – речь идет о ...,
schwört auf – зд. предпочитает.

Text 11. Wirtschaftliche Güter

Wirtschaftliche Güter lassen sich unterscheiden nach: – Sachgütern und Dienstleistungen,
– Konsum – und Produktionsgütern,
– Gebrauchs – und Verbrauchsgütern.

Sachgüter sind materielle Güter wie z. B. Butter, Schokolade. Dienstleistungen sind menschliche Leistungen, die der Bedürfnisbefriedigung dienen, wie z. B. Beratung durch einen Rechtsanwalt, Leistungen der Banken und Versicherungen.

Güter, die direkt dem Konsum dienen, bezeichnet man als Verbrauchs– oder Konsumgüter. Produktionsgüter sind dagegen Güter, die innerhalb der Produktion (Güterherstellung und – verteilung) eingesetzt werden und damit indirekt der Bedürfnisbefriedigung dienen.

Verbrauchsgüter werden sofort und einmalig verbraucht, wie z. B. Brot, Bier, Zigaretten. Gebrauchsgüter dienen dem mehrmaligen Verbrauch. Sie können längerfristig und mehrmalig genutzt werden, z.B. Kleidung, Wohnung, Autos, Möbel.

Text 12. Güter und Güterarten

Alle Mittel, die Bedürfnisse des Menschen direkt oder indirekt befriedigen, nennt man Güter. Güter sind für den Menschen nützlich, weil sie das bestehende Mangelgefühl beseitigen. Die Bedürfnisse des Menschen sind uferlos, die Güter dagegen sind begrenzt und knapp. Die Knappheit der Güter resultiert aus dem Spannungsverhältnis zwischen unbegrenzten Bedürfnissen und den begrenzten Mitteln, die zur Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung stehen. Deshalb ist der wirtschaftende Mensch gezwungen, mit den knappen Gütern sparsam und planvoll umzugehen.

Um ihren Bedarf zu decken, müssen die Menschen geistig und körperlich arbeiten. Sie müssen die notwendigen Sachgüter erzeugen (z. B. Nahrungsmittel, Kleidung, Schuhe, Wohnung, Möbel, Maschinen, Autos) und die erforderlichen Dienstleistungen verrichten (z. B. Handel, Banken, Versicherungen, Gesundheits – und Rechtspflege, Verwaltung, Schulen) oder Rechte in Anspruch nehmen (z. B. Patente, Lizenzen).

Der Oberbegriff "Güter" umfasst also: Sachgüter, die der Mensch durch seine wirtschaftliche Tätigkeit erst schaffen muss, sind wirtschaftliche Güter.

Nicht alle Güter werden durch wirtschaftliche Tätigkeit erstellt. So gibt es Güter, die die Natur dem Menschen frei zur Vefügung stellt, fur die er keinerlei Arbeiten leisten muss, wie z. B. Luft und Tageslicht. Man nennt diese Güter freie Güter, sie sind nicht Gegenstand des Wirtschaftens, weil sie unbegrenzt vorhanden sind. Daher ist man auch nicht bereit, einen Preis dafür zu zahlen.

Durch Bearbeitung können freie zu wirtschaftlichen Gütern werden. Wird z. B. Meerwasser gereinigt, mit Kohlensäure versetzt und dem Verbraucher angeboten, so ist aus einem freien ein wirtschaftliches Gut geworden.

Die Wirtschaft befasst sich nur mit wirtschaftlichen Gütern. Diese werden aus Stoffen, die nur Natur bietet, durch Be – und Verarbeitung produziert.

zur Verfügung stehen – находиться в распоряжении, knapp – скудный,
in Anspruch nehmen – пользоваться,
die Gesundheitspflege – гигиена, забота о здоровье, die Rechtspflege – правосудие, судопроизводство.



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